Paddle Battle unterstützt soziale und grüne Surfprojekte

Impact Zone

Seit unserem 1. Paddle Battle im Jahr 2017 unterstützen wir Waves for Change in Südafrika. Im letzen Jahr hat die Local Crew aus Köln eine weitere Partnerorganisation mitgebracht: Valpo Surfproject aus Chile.

 

Dieses Jahr machen wir unsere erste PB Tour ´21 in 4 Städten, d.h. wir haben insgesamt 4 Local Crews, die jeweils eine lokale und eine internationale Partnerorganisation nach folgenden Kriterien auswählen: 
 

  • soziales & grünes Engagement 

  • mit dem Surf/Ozean verbunden 

  • mit Schwerpunkt Bildungsförderung 

  • persönlicher Kontakt, gezielte Projektförderung & langfristige Partnerschaft
     


Unsere Impact Partner 2021:

Paddle Battel und Waves for Change
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Waves for Change bietet gefährdeten Jugendlichen, die in instabilen Gemeinden leben, einen kinderfreundlichen psychosozialen Dienst. Durch den Zugang zu sicheren Räumen, fürsorgliche Mentoren und die Bereitstellung wöchentlicher Surf-Therapie-Sitzungen vermittelt W4C Kindern die Fähigkeit, mit Stress umzugehen, Verhalten zu regulieren, heilende Beziehungen aufzubauen und positive Lebensentscheidungen zu treffen.

wirmachenwelle (wmw) setzt verschiedene sport- und erlebnispädagogische Projekte mit dem Schwerpunkt Surfen in Deutschland um. 

 

Ziel der Projekte ist die Förderung der Persönlichkeitsentwicklung der Kinder und Jugendlichen sowie der körperlichen und mentalen Gesundheit.

 

Dabei bereiten sich die Teilnehmer/innen mehrere Monate auf ein Surfcamp an der Nordsee vor. In der Vorbereitung kommen verschiedene Sportarten zum Einsatz, die in Verbindung zum Surfen stehen aber im urbanen Raum, wie zum Beispiel Berlin, gelebt werden können. Dazu gehören: SurfSkaten, Selbstbehauptung, Schwimmen, Stand-Up-Paddeln und Slacklinen. Neben dem sportlichen Teil integriert wmw Übungen und Methoden zur Achtsamkeit, Emotionsregulation, sozialen Kompetenzen und Gruppenzusammenhalt. Als Bildungsthema wird gezielt der Umweltschutz thematisiert und mittels konkreter Aktivitäten umgesetzt (z.B. durch River-Clean-Ups oder selbstgenähte Surfponchos). 

 

Neben der Projektarbeit setzt sich wmw für mehr wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn, Kooperation und Netzwerkarbeit zur Etablierung der Surftherapie in Deutschland ein. Gegründet wurde wmw 2017 vom Big-Wave-Surfer Sebastian Steudtner.

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Paddle Battle und Valpo Surfproject

VSP arbeitet in den ärmsten Stadtvierteln von Valparaíso, die von Gewaltverbrechen, Drogenmissbrauch und chronischer Arbeitslosigkeit betroffen sind. VSP spielt eine wichtige Rolle im Leben unserer Schüler. Unsere Schüler haben nur wenige positive Vorbilder und eine begrenzte pädagogische und soziale Unterstützung. Durch Surfen, Nachhilfeunterricht und Umweltschutz engagieren, erziehen und motivieren wir unsere Kinder. Kinder treten bereits im Alter von 8 Jahren in VSP ein und machen ihren Abschluss mit 18 Jahren. Viele unserer Absolventen sind die ersten in ihrer Familie, die das College besuchen. Sie kehren auch zu VSP zurück, um sich freiwillig als Mentoren zu melden und der nächsten Generation in ihren eigenen Gemeinden etwas zurückzugeben.

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Disfrutar el mar ist ein gemeinnütziger Verein, der Jungen und Mädchen mit bestimmten Entwicklungsherausforderungen freizeittherapeutische Aktivitäten im Strand- / Meeresbereich anbietet.

Das Hauptziel besteht darin, die integrale Entwicklung, Autonomie und sozio-sportliche Teilhabe dieser Kinder zu fördern und ihre sensorisch-motorischen, psychomotorischen, sozialen und emotionalen Fähigkeiten zu fördern.

Die Methode basiert auf zwei Achsen: dem Meer als natürlicher Umgebung, die die Möglichkeit bietet, an sensomotorischen, psychomotorischen, sozialen und emotionalen Fähigkeiten zu arbeiten. Und dem Surfen, das die Möglichkeit zur sozialen und sportlichen Teilnahme bietet.

Diese Arbeit begann im Sommer 2010, als ein Pilotkurs durchgeführt wurde, an dem drei Kinder mit generalisierter Entwicklungsstörung (PDD) und Autismus-Spektrum-Störung (ASD) teilnahmen. Das Ergebnis dieser Erfahrung war in allen Aspekten sehr positiv. Die Kinder erreichten eine größere Autonomie, verbesserten ihre körperliche Verfassung, ihre Wahrnehmung des Körpers und ihre sozialen Fähigkeiten (z. B. Kommunikation). Kurz gesagt, es wurde eine große Verbesserung ihres Selbstbewusstseins beobachtet. Andererseits war der Effekt auch für Väter und Mütter positiv, die sahen, dass ihre Kinder Spaß an einer integrativen sozialen Aktivität hatten.

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